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Nossa viagem de bicicleta
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Von Janina, 21.05.2011 Startklar. Endlich. Wie viele Jahre haben wir von dieser Reise geredet, wie viele Stunden geträumt und diskutiert, wie viele Ideen gesponnen, wie viele Karten betrachtet und Bücher gewälzt. Und irgendwann ist es dann so weit: Papierkram erledigt, Packliste vollständig, Zugtickets gekauft. "Geht's jetzt los?" Edson hat diese Frage schon so oft gestellt, dass sie fast schon ein running gag ist in unserer Familie. Ja, jetzt geht's los. Mit dem Nachtzug nach Rom. Und von da aus auf unserem Tandem durch Süditalien. Wahrscheinlich mit der Fähre von Bari rüber nach Griechenland oder Montenegro. Richtung Türkei. Mal sehen, bis wohin wir kommen. Wie lange uns das Ganze Spaß macht. Und wo man in den nächsten Monaten halbwegs sicher Fahrrad fahren kann. Ist schon irgendwie seltsam: Nachdem wir so viele Routen diskutiert haben, haben wir uns am Ende nur ganz wage geeinigt, wo es so ungefähr langgehen soll. Aber da wir kaum Erfahrung mit dem Reisen per Fahrrad haben- ich ja noch weniger als Edson-, scheint es mir besser, erstmal zu sehen, was sich entwickelt. Und so steht der Beginn dieser Reise einfach unter dem Motto: Den Aufbruch wagen. Sehen, wohin unser Weg uns führt. Endlich wieder unterwegs sein.
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